HWA RACELAB beim Santiago E-Prix erneut ohne Glück

Beim dritten Lauf der ABB FIA Formel E Meisterschaft im chilenischen Santiago kann HWA RACELAB Pilot Stoffel Vandoorne aus einem starken Qualifying kein Kapital schlagen. Im Rennen beschädigt er seinen vollelektrischen Boliden und muss den E-Prix vorzeitig aufgeben. Sein Teamkollege Gary Paffett beendet das Rennen auf dem 14. Rang.

  • Platz 14 für Gary Paffett, Ausfall von Stoffel Vandoorne
  • Gary Paffett: „Wir sind über die komplette Renndistanz gegangen und haben weitere Erfahrungen gesammelt.“
  • Stoffel Vandoorne: „Es ist super schade, denn wir waren heute in der Position, um Punkte zu sammeln.“
  • Ulrich Fritz: „Heute haben wir beides gesehen - Licht und Schatten.“

Santiago de Chile, 26. Januar 2019 – Stoffel Vandoorne startete zunächst mit sehr guten Aussichten in den Antofagasta Minerals Santiago E-Prix. Im Qualifying hatte er die immer schneller werdende 2,4 km lange Strecke im Parque O‘Higgins zu seinen Gunsten genutzt und schaffte erstmals den Sprung in die Super-Pole-Session, den abschließenden Shootout um die ersten sechs Startplätze.

In das Rennen ging der Belgier von Position fünf. Seine gute Platzierung verteidigte er in den ersten Runden souverän. Bei glühender Hitze mit Außentemperaturen von 37 Grad Celsius hielt sich der 26-Jährige bis zur Rennmitte im Vorderfeld. Als Sechstplatzierter rutschte er in einer Kurve jedoch in die Streckenbegrenzung und musste daraufhin seinen beschädigten VFE 05 abstellen.

Teamkollege Gary Paffett, der von Position 16 aus ins Rennen gegangen war, kam nach zwischenzeitlichen technischen Problemen auf dem 14. Rang ins Ziel. Der britische DTM-Champion absolvierte damit erstmals ein Formel E-Rennen über die volle Distanz.

Stimmen zum Rennen  

Gary Paffett (37, England, Startnummer 17), Platz 14
„Es war ein sehr hartes Rennen. Am Start konnten wir mit der Pace der anderen mithalten, mussten dann aber aufgrund der hohen Temperaturen die Strategie ändern. Am Ende konnten wir wieder zu den normalen Einstellungen zurückkehren und die Pace war wieder gut. Wir müssen aus solchen Situationen lernen, damit es uns gelingt, die Energie auch bei hohen Temperaturen konstant zu halten. Aber das Positive ist: wir sind über die komplette Renndistanz gegangen und haben weitere Erfahrungen gesammelt.

Stoffel Vandoorne (26, Belgien, Startnummer 5), Ausfall
„„Das war für mich ein frustrierendes Rennen. Wir lagen anfangs auf P5 und hatten eine gute Pace, aber es war nicht einfach, mit der Spitzengruppe mitzuhalten – von daher haben wir da noch etwas Arbeit vor uns. Nach der Safety-Car-Phase, bin ich in Turn 3 etwas zu weit rausgekommen und landete in der Wand. Leider war das das Aus für mich. Ich ärgere mich über diesen Fehler. Es ist super schade, denn wir waren heute in der Position, um Punkte zu sammeln.“

Ulrich Fritz, Teamchef HWA RACELAB
„Heute haben wir beides gesehen - Licht und Schatten. Das Qualifying mit P5 für Stoffel war ein tolles Ergebnis. Das Rennen jedoch war erneut enttäuschend. Am Anfang sah alles gut aus und Stoffel konnte sich innerhalb der Top 6 behaupten. Dann hatte er leider einen Unfall und sein Rennen war beendet. In Bezug auf Gary würde ich sagen, dass er seinen Job gemacht und das Rennen beendet hat. Dies war unser Hauptziel für heute, da jeder Rennkilometer für uns nützliche Informationen für die Zukunft bedeutet.“

Vorschau    

Der nächste Lauf zur ABB FIA Formel E Meisterschaft 2018/19 ist der Mexiko City E-Prix am 16. Februar 2019.

Über HWA AG

Die HWA AG ist ein eigenständiger 360°-Engineering-Experte in den Bereichen Automobilrennsport und Hochleistungsfahrzeuge. Das 1998 von Hans Werner Aufrecht gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Affalterbach (Deutschland) und beschäftigt heute rund 300 hochqualifizierte Mitarbeiter. Alle Produkt- und Dienstleistungsangebote der HWA AG stehen unter dem Motto ENGINEERING SPEED: Anspruch des Unternehmens ist es, die jeweils besten und hochwertigsten Lösungen zu entwickeln, um seine Partner und Kunden noch schneller an ihre Ziele zu bringen. Das Leistungsportfolio reicht von der Konstruktion sämtlicher Fahrzeugkomponenten bis hin zur Fertigung von Gesamtfahrzeugen in Verbindung mit den entsprechenden Logistik-, Aftersales- und Support-Dienstleistungen.

Über HWA RACELAB
Das HWA RACELAB ist das Einsatzteam der HWA AG im Motorsport. Es vereint erfahrene Spezialisten für hochkarätiges Rennsport-Engineering und die dazugehörigen Dienstleistungen für einen erfolgreichen Einsatz im Motorsport. Ab der Saison 2018/19 ist HWA RACELAB als neues Team in der Formel E aktiv und erweitert damit die Rennstrecken-Expertise von HWA um ein zukunftsweisendes Betätigungsfeld. Zudem startet HWA RACELAB 2019 in der neuen, internationalen FIA Formel-3-Meisterschaft. Mit 11 Fahrertiteln und über 180 Siegen als Einsatzteam von Mercedes-AMG in der DTM gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten Playern im internationalen Motorsport. Darüber hinaus schöpft HWA RACELAB aus weiteren Kernkompetenzen des Unternehmens, etwa in der Entwicklung, Fertigung und Betreuung von GT-Fahrzeugen für den Kundensport oder dem Bau von Formel-3-Rennmotoren.

 

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